Smart Home Rauchmelder – Kaufberatung

Veröffentlicht von your home is smart am

Smart Home Rauchmelder erhöhen die Sicherheit in ihrem zu Hause.

Sie geben nicht nur ein akustisches Signal in einem einzelnen Raum, sondern leiten den Alarm sowohl an alle anderen angebundenen Rauchwarnmelder als auch an Ihr Smartphone weiter.

Wir erläutern Ihnen alle wichtigen Punkte rund um das Thema smarte Rauchmelder.

Was ist ein Smart Home Rauchmelder?

Ein Rauchmelder oder auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder ist ein Gerät, welches bei Rauchentwicklung oder Feuer Alarm schlägt.

Bei gewöhnlichen Rauchmeldern, erfolgt dieser Alarm ausschließlich akustisch. Ein Smart Home Rauchmelder gibt zusätzlich eine Meldung über App, Sprache oder ein anderes System weiter.

Ausserdem können smarte Rauchmelder miteinander kommunizieren. So wird der Alarm an alle integrierten Geräte weitergegeben.

Beispiel: Der Rauchmelder im Keller registriert eine Rauchentwicklung. Der akustische Alarm geht los und eine Alarmmeldung wird über die angebundene App weitergeleitet. Gleichzeitig wird die Meldung an alle anderen Rauchwarnmelder weitergegeben, so dass diese ebenfalls Alarm schlagen.

Die 3 besten Smart Home Rauchmelder

Im folgenden erfahren Sie welche 3 Rauchwarnmelder, laut Käuferbewertungen die Besten sind.

1. Hekatron Rauchmelder Genius Plus

  • 4,7 von 5 Sternen
  • Als Insel- oder Komplettlösung einsetzbar
  • CE und Q-Siegel
  • Sirene: 85 dB
  • Steuerung: App
  • Batterielaufzeit: 10 Jahre
  • Nachtabschaltung
  • Diagnosefunktionen

2. Bosch Smart Home Rauchmelder

  • 4,3 von 5 Sternen
  • Als Insel- oder Komplettlösung einsetzbar
  • CE Siegel
  • Steuerung: App
  • Batterielaufzeit: 10 Jahre
  • Grundvoraussetzung: Smart Home Controller

3. Netamo NSA-DE Rauchmelder

  • 4,2 von 5 Sternen
  • Als Insel- oder Komplettlösung einsetzbar
  • CE Siegel
  • Sirene: 85 dB
  • Steuerung: App
  • Batterielaufzeit: 10 Jahre


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Welche Rauchmelder Typen gibt es?

Rauchmelder funktionieren mit unterschiedlichen Systemen. So gibt es:

  • Foto-Optische Rauchmelder
  • Thermo-Optische Rauchmelder
  • Ionisationsrauchmelder

Foto-Optische Rauchmelder

Die Foto-Optischen Rauchwarnmelder sind am weitesten verbreitet.

Im Inneren der Rauchkammer befindet sich eine Infrarot-Diode. Diese Diode sendet einen Strahl durch das Gehäuse. Ist die Luft im Gehäuse klar und sauber, wird der Strahl weder gebrochen noch gestreut.

Kommt es zu einer Rauchentwicklung, so wird dieser Lichtstrahl durch die Rauchpartikel unterbrochen oder gestreut. Der Rauchwarnmelder gibt eine entsprechende Meldung über diese Störung weiter.

In einigen Geräten sind statt der Infrarotdioden Laser verbaut. Das Wirkprinzip ist hier absolut identisch.

Die drei von uns empfohlenen Geräte sind Foto-Optische Rauchmelder.

Thermo-Optische Rauchwarnmelder

Dieser Typ von Rauchwarnmeldern ist eine Mischung aus einem Foto-Optischen Rauchmelder und einem Wärmemelder/-Sensor. Der Einsatz dieser Rauchmelder macht in Feuchträumen, wie Küche und Bad durchaus Sinn.

Einerseits regiert der Thermo-Optische Rauchmelder auf Rauchentwicklung, andererseits aber auch auf Wärmeentwicklung.

Um eine Veränderung der Umgebungstemperatur zu registrieren sind in dem Gerät 2 Heißleiter verbaut. Einer der Leiter misst die Veränderung in der Umgebungstemperatur, der andere Heißleiter dient als Vergleichsmeßleiter.

Je nach Konfiguration des Rauchmelders, gibt der Rauchmelder erst dann Alarm, wenn eine zuvor definierte Kombination aus Rauch- und Wärmeentwicklung entstanden ist.

Mit Hilfe der Thermo-Optischen Rauchmelder können Sie auch Ihre Küche und das Bad mit einem Rauchmelder versehen.

Ein Foto-Optischer Rauchmelder ist für diese Räume leider ungeeignet, da sich beim Kochen und Duschen automatisch Rauch und Wasserdampf bildet und dies ständig zu Fehlalarmen führt.

Der VisorTech Rauchwarnmelder ist ein smarter Thermo-Optischer Rauchwarnmelder.

Ionisationsrauchmelder

Ein Ionisationsrauchmelder enthält ein radioaktiv strahlendes Element. Dieses Element strahlt Alpha- und Betastrahlen ab. Diese Strahlen ionisieren zwischen den zwei verbauten Metallplatten. Auf diese Weise entsteht ein elektrischer Strom.

Wird dieser Strom durch Rauchpartikel unterbrochen kommt es zu einer Alarmmeldung.

Dieser Rauchmelder ist von allen genannten Typen der empfindlichste und schlägt daher auch am schnellsten Alarm.

Das verwendete radioaktive Material ist, laut Aussage der Hersteller, unbedenklich, so lange die Geräte nicht geöffnet werden.

Sollten die Ionisationsrauchmelder aber einmal entsorgt werden wollen, so muss dies gesondert erfolgen.

Welche Arten von Smart Home Rauchmeldern gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Rauchmeldern:

  • Rauchmelder in einer Smart Home Komplettanlage
  • Smart Home Rauchmelder als Insellösung

Rauchmelder in Komplettlösung

Bei einer Komplettlösung werden verschiedene Smart Home Geräte in einem System kombiniert.

Die Rauchmelder sind ein Teil des smarten Zuhauses. Zusätzlich gibt es beispielsweise noch ein Sicherheitssystem und/oder ein Heizungssystem.

Sofern die Geräte miteinander kompatibel sind, können auch Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander kombiniert werden.

Ein gutes Beispiel für ein Komplettsystem ist die VisorTech Wireless Alarmanlage mit integrierten Rauchwarnmeldern.

Rauchwarnmelder in Insellösung

Unabhängig davon, ob Sie noch weitere Smart Home Geräte nutzen oder planen zu nutzen, arbeiten die Rauchmelder bei einer Insellösung komplett autark.

Eine Abstimmung mit anderen Geräten und entsprechende Konfigurationen sind nicht möglich.

Wie werden Smart Home Rauchmelder gesteuert?

Einer der großen Vorteile an einem smarten Rauchmelder, im Vergleich zu einem konventionellen Gerät ist die komfortable Bedienung.

Wird bei einem konventionellen Rauchmelder ein (Fehl)Alarm ausgelöst, müssen Sie auf eine Leiter oder einen Stuhl klettern oder ein anderes Hilfsmittel zur Hand nehmen und den Rauchmelder ausschalten.

Bei einem Smart Home Rauchmelder hingegen ist die Aktivierung beziehungsweise Deaktivierung deutlich einfacher. Je nach Hersteller haben Sie bei Rauchwarnmelder unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten:

  • App
  • Sprachsteuerung

App/Smart Home

Ein Smart Home Rauchmelder lässt sich im Regelfall über eine App aktivieren und einrichten. Über diese Standardfunktion muss jeder smarte Rauchwarnmelder verfügen.

Sprachsteuerung

Einige Geräte lassen sich über Sprache steuern. Hierfür benötigen Sie ein entsprechendes Eingabegerät. Ein solches Gerät ist beispielsweise Alexa / Amazon Echo.

Worauf müssen Sie beim Kauf eines smarten Rauchmelders achten?

Damit Sie sich zuverlässige und sichere Smart Home Rauchmelder in die eigenen vier Wände holen, sind folgende Qualitätskriterien wichtig:

  • Sicherheitszertifikate
  • Akustisches Alarmsignal
  • Alarmmeldung über App, Mail oder SMS
  • Kompatibilität in bestehendes Smart Home System
  • Raumspezifische Zuordnung der Rauchmeldung
  • Verschlüsselung der übertragenen Daten
  • Lebensdauer der Batterien
  • Herstellungsdatum

Sicherheitszertifikate

Das CE-Zertifikat ist für Rauchmelder in Europa verpflichtend. Ein Rauchmelder ohne dieses Zertifikat darf nicht installiert werden. Achten Sie darauf, dass die CE-Zertifizierung zusätzlich die Angabe EN 14604 enthält.

Diese Norm beschreibt, dass der Rauchmelder:

  • über ein Alarmsignal von über 85dB hat.
  • ein Signal bei schwacher Batterie von sich gibt.
  • mit einem Funktionstest-Knopf ausgestattet ist.
  • über eine Rauchmesskammer verfügt.

Ein weiteres Qualitätszeichen ist das Symbol „Q“ mit einem Feuer in der Mitte. Hersteller mit diesem Label unterziehen sich freiwillig noch strengeren Qualitätsrichtiglinien.

Akustisches Alarmsignal

Jeder Rauchmelder muss über ein akustisches Signal verfügen. Die Lautstärke dieses Signaltons sollte über 85dB liegen.

Ist das Gerät leiser besteht die Gefahr, dass Sie es überhören. Auch können Nachbarn ein lauteres Signal besser hören, als ein leiseres und gegebenenfalls Sie die Feuerwehrt alarmieren.

Meldungen per APP, Mail oder SMS

Ein Smart Home Rauchmelder nutzt Ihnen nur dann etwas, wenn Sie über entsprechende Kanäle im Alarmfall alarmiert werden. Üblicherweise erhalten Sie über eine App, per Mail oder eine SMS eine Nachricht, wenn der Sensor etwas Ungewöhnliches (Rauchentwicklung) bemerkt.

Kompatibilität

Idealerweise können Sie Ihren Rauchmelder mit anderen Smart Home Geräten über die Schaltzentrale miteinander vernetzen.

Auf diese Weise sind Sie in der Lage verschiedene Szenarien einzurichten.

Beispiel: Nehmen wir an Sie haben in Ihrem zu Hause bereits eine Alarmanlage inklusive Kameras installiert und diese mit derselben Schaltzentrale verbunden, wie Ihre Rauchmelder. -> Ihr Rauchmelder im Wohnzimmer registriert eine Rauchentwicklung. Diese Information wird an die Schaltzentrale weitergeleitet. Die Schaltzentrale ist so programmiert, dass Sie eine Nachricht auf Ihr Smartphone bekommen. -> Nun können Sie, egal wo Sie sich gerade befinden, die Kamera im Wohnzimmer anschalten und sich ein Bild von der Lage machen. -> Auf Basis dieser Informationen sind Sie in der Lage eine Entscheidung darüber zu treffen was zu tun ist. -> Ein weiteres Szenario wäre, bei einem Feuer sofort alle Belüftungsanlagen abzustellen, die Fenster zu schließen und die Rollläden zu heben und im schlimmsten Fall sogar die Türen zu entriegeln.

Selbstverständlich können Sie Ihre Smart Home Rauchmelder auch ohne ein bestehendes System nutzen. Aber bedenken Sie bitte, dass auch dann die Raumelder mit anderen Systemen kompatibel sein sollten.

Zuordnung der Räume

Im Vergleich zu konventionellen Rauchmelden, können Sie Smart Home Rauchmelder miteinander vernetzen. Daher ist es wichtig, dass die Alarmmeldung, so präzise wie möglich ist.

Das Rauchmeldesystem muss ihnen mitteilen können in welchem Raum genau der Alarm ausgelöst wurde. Schließlich wollen sie ja wissen woher die aktuelle Gefahr gerade kommt.

Verschlüsselte Datenübertragung

Damit nicht irgendjemand von außen auf Ihr Smart Home System zugreifen kann, müssen die Daten zwischen den einzelnen Geräten verschlüsselt übertragen werden.

Lebensdauer der Batterien

Die festverbauten Batterien in den Rauchmeldern sollten eine Lebensdauer von 10 Jahren haben. Bei Geräten mit austauschbaren Batterien ist die Lebensdauer nicht ganz so relevant, da Sie diese eigenhändig austauschen können.

Wichtig ist, dass Sie eine Meldung über Ihre App oder die Schaltzentrale bekommen, wenn der Batteriestand kritisch wird. So können Sie entweder das Gerät oder die Batterien austauschen.

Herstellungsdatum

Gute Hersteller von Rauchmeldern geben das Herstellungsdatum und die Fertigungsnummer Ihrer Geräte an. Diese Angabe ist besonders sinnvoll bei Geräten mit fest verbauten Batterien.


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Welche Firmen stellen Smart Home Rauchmelder her?

Nahezu jeder Hersteller, der sich mit dem Thema Smart Home beschäftigt, bietet auch Rauchmelder an. Die bekanntesten und kompetentesten Smart Home Hersteller sind:

Wo ist die Montage von Rauchmeldern sinnvoll?

Da Rauch in der Regel immer nach oben steigt, ist der sinnvollste Ort zur Installation die Zimmerdecke.

Idealerweise ist der Rauchmelder mittig angebracht. Der optimale Abstand zu den Seitenwänden beträgt mindestens 0,5m. Die maximale Deckenhöhe für den durchschnittlichen Rauchmelder sollte unter 6 m liegen.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorschriften empfehlen wir Rauchmelder für folgende Räume:

  • Wohnzimmer
  • Gästezimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flur
  • Keller
  • Treppenhaus

In der Küche und im Bad können Sie Thermo-Optische Smart Home Rauchmelder installieren. Ein reiner Rauchmelder reagiert für diese Räume zu empfindlich und würde bei nahezu jedem Kochvorgang und bei jeder Dusche einen Alarm auslösen.

Ein Thermo-Optischer (Hybrid-) Rauchmelder hingegen löst erst aus, wenn zusätzlich zur Rauch-/Dampfentwicklung eine zuvor definierte Temperatur erreicht ist.

Wer muss Rauchmelder installieren und warten?

Seit 2016 gibt es Seitens des deutschen Gesetzgebers die Rauchmeldewarnpflicht. Nach dieser müssen alle Neu-und Umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Die Umsetzung dieser Pflicht wird in jedem Bundeland unterschiedlich geregelt.

So müssen in allen Bundesländern folgende Räume mit Rauchmeldern ausgestattet sein:

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Flure, sofern diese Rettungs-/Fluchtwege darstellen

In anderen Bundesländern, wie beispielsweise Baden-Württemberg Sachsen, Brandenburg und Berlin, müssen in allen Aufenthaltsräumen (zum Beispiel: Wohnzimmer) Rauchwarnmelder angebracht sein.

Für den Einbau der Geräte ist in allen Bundesländern der Eigentümer / Vermieter verantwortlich.

Bei Mietwohnungen und Häusern wird die Wartung und Instandhaltung unterschiedlich geregelt. In einigen Fällen ist der Vermieter zuständig, in anderen der Mieter.

Verantwortung beim Eigentümer/VermieterVerantwortung beim Mieter
Brandenburg Baden-Württemberg
Hamburg Bayern
Mecklenburg-Vorpommern Berlin
Rheinland-Pfalz Bremen
Sachsen-Anhalt Hessen
Saarland Niedersachsen
Thüringen Nordrhein-Westfalen
Sachsen
Schleswig-Holstein

Bei Häusern und Wohnungen, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden, trägt dieser selbstverständlich auch die Verantwortung für die Pflege der Geräte.

Wie lautet unser Fazit?

Da es ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist einen Rauchmelder zu installieren, können Sie auch direkt ein Smart Home Rauchmelder installieren.

Marken-Geräte laufen zuverlässig und sicher. Außerdem ist der Bedienkomfort im Vergleich zu nicht-smarten Rauchwarnmeldern unschlagbar.

Wer schon einmal einen freundlichen Hinweis von den Nachbarn bekommen hat, weil der Rauchwarnmelder Alarm schlägt, während man nicht zu Hause ist oder bereits auf einen Stuhl klettern musste oder versucht hat einen Rauchmelder mit einem Besenstiel auszuschalten, wird die Bedienung mittels App sicher zu schätzen wissen.

Sofern Sie weitere Smart Home Geräte miteinander vernetzt haben, können Rauchmelder sogar noch mehr, als nur Rauch melden. Sie können unter anderen:

  • als Sirene im Alarmsystem eingebunden werden.
  • mit Fenster- und Türkontakten gekoppelt sein.
  • mit einer Sprinkleranlage verknüpft werden.

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