Smarte Wetterstationen

Veröffentlicht von your home is smart am

Es gibt eine Vielzahl von Wetterstationen für den privaten Gebrauch. Funkwetterstationen, satellitengestützte und solche mit WLAN sowie die Stationen, die für den Einsatz im Smart Home bestens geeignet sind.

Inhalt des Artikels

Was ist eine Wetterstation?

Eine Wetterstation ist eine Kombination aus verschiedenen Messgeräten. Sie dient dazu, Messwerte rund um das Wetter auszugeben.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Wetterstationen:

  • Große Stationen die beispielsweise von metrologischen Einrichtungen und Instituten betrieben werden
  • Kleine Stationen für den privaten Einsatz

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den kleinen Stationen, die im privaten Umfeld zum Einsatz kommen.


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Welche Arten von Wetterstationen gibt es?

Grundsätzlich können Sie zwischen zwei Arten von Stationen zur Messung des Wetters unterscheiden:

  1. Die analoge Wetterstation

Diese Station besteht in der Regel aus einer Uhr, einem Thermometer, einem Barometer und einem Hygrometer.

Da sich die analogen Stationen nicht in ein Smart Home integrieren lassen, schenken wir diesen hier keine weitere Beachtung.

  1. Die digitale Wetterstation

Zu dieser Art von Messstation gehören die Funkwetterstationen, die satellitengestützten Stationen, die WLAN / Wifi Wetterstationen sowie die Smart Home Wetterstationen.

Bei dieser Station bekommen Sie nicht nur die Temperatur angezeigt, sondern erhalten modellabhängig auch eine Wettervorhersage für mehrere Tage sowie viele weitere nützliche Daten zum Wetter.

Die Funkwetterstation

Funkstationen finden ihren Einsatz sowohl im Außen- als auch im Innenbereich. Sie haben die Möglichkeit mittels Sensoren für Innen und Außen verschiedene Wetter-Daten zu empfangen.

Alle Daten, die die Funk-Wetterstation ermittelt, werden über ein Funkprotokolls / eine Funkverbindung an die Basisstation im Haus übermittelt.

Zusätzlich beziehen einige Stationen weitere Daten über das nächstgelegene metrologische Institut.

Auf diese externen Daten greift die Funkwetterstation zurück, wenn die eigenen Sensoren nicht alle gewünschten Daten liefern können. Allerdings sind diese Daten dann nicht so genau auf den Standort bezogen, wie bei der Verwendung der eigenen Sensoren, da die Angaben des Wetter-Institutes sich meist auf ein größeres Umfeld (z.B. den Landkreis) beziehen.

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Die satellitengestützten Funkwetterstationen

Die satellitengestützten Stationen funktionieren ähnlich wie die Funkstationen. Der Hauptunterschied hier liegt in der Quelle für die externen Daten.

Bezieht die „einfache“ Funkstation die Daten einen Wetter-Institutes aus der Nähe, so werden bei der satellitengestützten Station die Daten über einen Satelliten eingespielt.

Dadurch erhalten Sie umfangreichere Daten. Die meisten Stationen bieten hier auch noch Wetterinformationen aus dem Ausland. So, dass Sie beispielsweise Reisen besser planen können.

Die Wetter-Daten werden mehrmals täglich aktualisiert. Außerdem bekommen Sie eine Wettervorhersage für bis zu sechs Tage angezeigt.

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WLAN Wetterstationen

Eine WLAN Wetterstation benötigt in der Regel keine separate Basisstation. Alle erfassten Wetter-Daten können Sie mittels App auf Ihrem Smart Phone, Tablet oder PC direkt ablesen. Im internationalen Sprachgebrauch wird statt WLAN im Übrigen der Begriff Wifi verwendet.

Die Datenübermittlung funktioniert jedoch nur, wenn Sie und alle dazugehörigen Geräte sich auch tatsächlich in Ihrem WLAN Empfangsbereich befinden.

Der große Vorteil an dieser Technologie besteht darin, dass alle Daten in Echtzeit von den Sensoren übertragen werden und Sie somit ganz genau wissen, wie die Wetterlage beziehungsweise das Raumklima tatsächlich zum aktuellen Zeitpunkt ist.

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Smart Home Wetterstation

Auch diese Art der Station verfügt über verschiedene Sensoren für Innen und Außen. Zusätzlich werden, je nach Hersteller, weitere Daten über Funk, Satellit oder Online eingespielt.

Die Bedienung der Station erfolgt meist über Ihr Smart Phone, das Tablett oder den PC. Einige Hersteller bieten zusätzlich noch eine Basisstation an.

Ist die Wetterstation in eine Cloud eingebunden, so haben Sie von überall auf der Welt Zugriff auf Ihre Wetterdaten zu Hause.

Die Einbindung einer Wetterstation in ein smartes zu Hause bietet extrem viele Vorteile, da Sie komplette Szenarien festlegen können.

  • So kann Ihre Smart Home Heizung immer dann anspringen, wenn die Sensoren der Wetterstation bestimmte Innen- und Außentemperaturen messen.
  • Die Rollos Ihres zu Hauses, können runter oder hoch gelassen werden, sobald ein zuvor definiertes Wetterereignis eintritt.
  • Das Gartenbewässerungssystem wird nur dann aktiviert, wenn es notwendig ist

Es gibt noch viele weitere Beispiele dafür, wie eine Wetterstation in Ihr Smart Home System eingebunden werden kann.

Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass entweder alle eingebundenen Smart Home Geräte miteinander kompatibel sind oder, dass Sie ein System nutzen, welches dazu in der Lage ist, derlei Szenarien zu erstellen um die Geräte miteinander kommunizieren zu lassen. Zu derlei Systemen gehören zum Beispiel:

  • OpenHAB
  • Google Home
  • Alexa
  • Apple Homekit

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Wie funktioniert eine Wetterstation?

Eine Wetterstation verfügt über verschieden Sensoren. Es gibt Innensensoren und Außensensoren.

Die Messgenauigkeit ist Preis- und Modellabhängig. Ebenso die Anzahl der Messwerte.

Je nach Hersteller werden zusätzliche Daten über Funk oder Satellit von metrologischen Instituten hinzugezogen. Wodurch umfangreichere Angaben und Wetter-Prognosen möglich werden.

Die Daten der Sensoren werden über Funk, WLAN oder eine Verbindung über Kabel an eine Basisstation oder App weitergegeben.

Das Ablesen der Wetter-Daten erfolgt über ein Display oder über Smart Phone, Tablet oder PC.

Welche Wetter-Daten werden angezeigt?

Welche Daten im Display oder auf der App genau angezeigt werden, ist geräteabhängig. Grundsätzlich ist es möglich folgende Werte abzulesen:

  • Datum, Uhrzeit, Wochentag
  • Kalenderanzeige
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit
  • Mondphase
  • Niederschlagsart
  • Niederschlagsmenge
  • Temperatur, innen und außen
  • Windrichtung
  • Windstärke

Welche Außensensoren gibt es?

Die Anzahl und die Art der Außensensoren sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Je nach Preisklasse der Wetterstation, stehen Ihnen bis zu 5 Sensoren für den Außenbereich zur Verfügung:

  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit
  • Niederschlagsmenge
  • Thermometer
  • UV-Messung
  • Windgeschwindigkeit

Die Reichweite beträgt im Durchschnitt bis zu 100 m. Wobei diese maßgeblich von der Geländebeschaffenheit und dem Standort der Station und der Sensoren abhängig ist.

Wichtig ist auch der Standort der Außensensoren. Damit diese gute Messdaten liefern können, gilt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Vermeiden Sie eine direkte Sonneneinstrahlung auf den jeweiligen Außensensor, damit die gemessenen Werte, insbesondere die Temperatur, durch die Sonne nicht verfälscht werden.
  • Speziell der Niederschlagssensor muss unter freiem Himmel stehen, damit Niederschläge richtig gemessen werden können.
  • Der Standort muss frei von Störungsquellen sein, damit die Funkübertragung zur Basisstation gewährleistet ist.

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Was macht eine gute Wetterstation aus?

Eine gute Wetterstation liefert genaue Messdaten, hat ein kurzes Messintervall und verfügt über eine stabile Funk- /WLAN- Verbindung mit einer entsprechend hohen Reichweite.

Welche Kaufkriterien sind wichtig?

Damit Sie die richtige Kaufentscheidung treffen können, beantworten Sie sich bitte im Vorfeld folgende Fragen:

  • Welche Daten sind für Sie wichtig?
  • Wofür benötigen Sie diese Daten?
  • Möchten Sie Ihre Wetterstation in ein Smart Home System einbinden?
  • Wie soll die Station bedient werden?
  • Verfügen Sie über technisches Grundverständnis, um eventuell eigene Programmierungen/Einstellungen vorzunehmen?

Sobald Sie diese Fragen beantwortet haben, werden Sie eine Liste mit den für Sie wichtigen Punkten zusammengestellt haben. Diese Punkte enthalten dann:

  • Den Funktionsumfang
    • Welche Werte werden gemessen?
    • Welche Werte werden gebraucht?
    • Wettervorhersage
    • Alarmfunktion bei Regen, Schnee, Hagel, Sturm, Hitze etc.
  • Den Messbereich der Werte?
    • Wie präzise werden die Daten gemessen?
  • Die Innensensoren
    • Welche Sensoren werden benötigt?
  • Die Außensensoren
    • Welch Außensensor wird wofür benötigt?
    • Sind die Sensoren wasserdicht?
    • Wie ist die Stromversorgung? – Batterie, Solar
  • Die Reichweite
  • Der Grad der Einfachheit der Bedienung
  • Die Art des Displays
    • App für Smart Phone, Tablett und/oder PC
    • Größe des Displays
    • Farbdisplay
    • LED/Hintergrundbeleuchtung
  • Messung und Anzeige der Uhrzeit
    • Funkuhr
    • Manuelle Uhr
  • Das Material
    • Kunststoff
    • Metall
    • Qualität
  • Das Design
  • Die Stromversorgung, Basisstation
    • Batterie
    • Solar
    • Stromanschluss
  • Anschlussmöglichkeiten an Smart Phone, Tablet und PC mittels
    • USB
    • WLAN / Wifi
    • Bluetooth
  • Die Montage
    • Stehend
    • An der Wand
  • Der Hersteller
  • Der Preis
  • Die Anbindung in ein Smart Home System
    • Technische Voraussetzungen
    • Einbindung von Alexa, Apple Home Kit oder Google Home

Anhand Ihrer persönlichen Liste können Sie nun besser abschätzen welche Wetterstation am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

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